Aus dem Unternehmen

      
23.02.2005

Modernste Lackiertechnik bei Schaal
Hochwertige Verarbeitung von auf Wasser basierenden Lacken sowie Lacksysteme im Drei-Schicht-Aufbau – diese erweiterten Leistungen bieten wir ab Mai unseren Kunden im Lackierbereich.
Hohe Anforderungen, aus Branchen wie der Automobilindustrie, erfordern den Einsatz dieser modernen Technologien – dem tragen wir mit unserer Erweiterung im Lackierbereich Rechnung. Aber auch Kunden aus den Bereichen Telekommunikation, Medizintechnik oder Hausgeräteindustrie profitieren von der Erweiterung.
Neben den Hydrolacken werden bei uns auch Laserlacke, Lösemittellacke auf Acryl oder PUR-Basis sowie Metallic-Lacke in vielen Variationen verarbeitet. Je nach Anforderung wird ein- zwei- oder dreischichtig, das bedeutet Grundierung, Grundlack und Decklack, lackiert.
Dabei werden sowohl Bauteile aus Kunststoff sowie aus Metallen, wie Titan und Magnesium als auch im Unternehmen eigens metallisierte Kunststoffteile lackiert.
Verschiedene Vorbehandlungen, wie das Auftragen eines Plasmas oder die Beflammung der Teile, verbessern bei schwierigen Werkstoffen die Haftung des Lackes. Die Ionisierung verhindert eine statische Aufladung der Bauteile.
Lackiert wird bei uns unter Reinraumbedingungen, was die hohe und zuverlässige Qualität der lackierten Teile sichert. Die voneinander getrennten Lackierkabinen sind mit Lackierrobotern ausgestattet und durch ein Hängefördersystem verbunden. Dies ermöglicht einen effizienten und reibungslosen Ablauf des Lackiervorgangs. Permanente produktionsbegleitende Messungen sichern außerdem die gleich bleibende Qualität. Jeder Lackierbereich besteht aus einer Ionisationseinheit, bei der die Gestelle mit den zu lackierenden Teilen mit ionisierter Luft abgeblasen werden. Darauf folgt die Lackversorgungseinheit bei der verschiedene Leitungen zur Verfügung stehen. Die eigentliche Lackierung erfolgt in der Lackiereinheit mittels siebenachsiger ABB-Roboter in mehreren Gängen. Abschließend folgt die Abdunsteinheit und die Trocknungseinheit.
Im Anschluss an die Lackierung und Trocknung erfolgt eine hundertprozentige Endkontrolle der Teile. Je nach Kundenanforderung werden die Teile von unseren geschulten Mitarbeitern assembliert – hier übernehmen wir auch die Beschaffung des Assemblagematerials.
      
16.02.2005

Schaal MID Technology GmbH & Co. KG
Nach intensiver und erfolgreicher Entwicklungsarbeit im Bereich der Herstellung von 3D-MIDs haben wir die Schaal MID Technology GmbH & Co. KG gegründet.
Nach erfolgreicher Einführung unserer Pilotanlage und der Produktion von 3D-MIDs in Serienstückzahlen, werden wir in Kürze unsere Serienanlage zur Herstellung von 3D-MIDs in Betrieb nehmen.
Neben dem Zwei-Komponenten-Spritzguss-Verfahren stellen wir nun 3D-MIDs mittels der neuen Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) her und können so miniaturisierte Systeme mit integrierten elektronischen und mechanischen Elementen zuverlässig produzieren und bieten dabei neue und überzeugende Vorteile.
      
18.02.2005

3D-MIDs durch Laser-Direkt-Strukturierung
Mit der Technologiekompetenz im Bereich der Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) gelingt es uns miniaturisierte Systeme mit integrierten elektronischen und mechanischen Elementen zuverlässig zu produzieren.
Bei Molded Interconnect Devices (3D-MIDs) handelt es sich um spritzgegossene Schaltungsträger, mit denen es möglich wird, elektronische und mechanische Komponenten auf nahezu jedem beliebig geformten Schaltungsträger zu integrieren. MIDs ermöglichen daher völlig neue Funktionen und unterstützen die weitere Miniaturisierung von zahlreichen Produkten. So lassen sich beispielsweise äußerst feinstrukturierte Leiterbahnen - mit Leiterbahnbreiten und -abständen unterhalb von 100 µm - sicher herstellen. Die technischen Vorteile und die Rationalisierungsmöglichkeiten in der Fertigung haben zu einem Quantensprung in der weltweiten Elektronikproduktion geführt.
Wir von Schaal Oberflächen & Systeme wenden zur Fertigung von MIDs den 2-Komponenten-Spritzguss und die neuartige, extrem leistungsfähige Laserdirektstrukturierung (LDS) an. Die Laserdirektstrukturierung ist ein von der Firma LPKF patentiertes Verfahren, das auf einer speziell für diesen Prozess entwickelten Laseranlage basiert und funktionalisierte 3D-MID-Kunststoffe nutzt. Mit dieser Technologie wird es im Gegensatz zur konventionellen Laserstrukturierung möglich, MIDs mit nur drei Fertigungsschritten (Spritzgießen - Laserstrukturierung - Metallisierung) zu produzieren. Für den Kunden resultieren daraus zahlreiche signifikante Vorteile.
Gerne stehen wir zur Verfügung, um Ihre Vorhaben auf Basis dieser Technologie zu diskutieren.
      
16.02.2005

Zink-Eisen für hohen Korrosionsschutz
Wir haben unsere Metallveredelung aufgerüstet und bieten unseren Kunden nun auch Zink-Eisen-Oberflächen an.
Zink-Eisen bietet einen sehr guten Korrosionsschutz, die Korrosionsbeständigkeit liegt beispielsweise drei mal höher als bei Gelbchromat. Zusätzlich bietet Zink-Eisen eine dekorativ ansprechende Optik. Zum Einsatz kommt diese Oberfläche hauptsächlich im Maschinenbau und in der Automobilindustrie.
Ebenfalls eine wichtige Leistung für die Automobilindustrie ist das Verchromen von Aluminium, das wir von Schaal Oberflächen & Systeme ebenfalls seit diesem Jahr anbieten.
      
17.03.2005

Neue Wege bei der selektiven Verchromung
Durch den zunehmenden Einsatz von verchromten Kunststoffteilen in verschiedenen Branchen und Anwendungen nimmt auch der Bedarf an selektiver Verchromung stetig zu.
Die selektive Verchromung ermöglicht, dass exakt definierte Bereiche eines Kunststoffteils absolut metallfrei gehalten werden, während der Rest des Bauteils mit einer Chromschicht überzogen wird.
Dies bringt vor allem im funktionalen Bereich des Bauteiles enorme Vorteile. So wird beispielsweise bei Drehschaltern an Geräten deren Beweglichkeit gewährleistet oder einzelne Elemente, wie Rastnasen, bleiben elastisch und biegsam. In Bereichen mit engem Kontakt zu elektronischen Bauteilen verhindert der metallfreie Bereich eine Leitfähigkeit der Oberfläche und somit einen möglichen Kurzschluss des Gerätes. Verbindungsbereiche, wie sie auch bei Verkleidungen elektronischer Bedienelemente vorkommen, lassen sich durch die metallfreien Bereiche besser und beständiger zusammenfügen. Ebenso ist es hier möglich, Dome mit Ultraschall zu verschweißen.
Für die selektive Verchromung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Neben dem Zwei-Komponenten-Spritzguss und der Maskierung der Bauteile, wird nun auch ein Verfahren eingesetzt, welches mittels Aufbringung einer speziellen Substanz eine selektive Verchromung ermöglicht.
Dies bringt neben den genannten Vorteilen auch einen Kostenvorteil, da auf teure Werkzeuge, wie beim Zwei-Komponenten-Spritzguss und auf aufwendige Maskierungen verzichtet werden kann.
Wir von Schaal Oberflächen & Systeme GmbH & Co. KG bieten diese selektive galvanische Metallisierung als System aus einer Hand an. Neben der Verchromung können die Teile bei uns ebenso lackiert oder mit Aluminium bedampft werden. Auf Wunsch spritzen wir die Kunststoffteile für unsere Kunden und liefern komplett montierte Baugruppen.
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